#50 Von der Angst andere zu enttäuschen und sich selbst dabei zu verlieren
Shownotes
Passt du dich oft an, damit andere sich mit dir wohlfühlen? Vielleicht bist du perfekt darin geworden, zuerst an andere zu denken, deine Bedürfnisse zurückzustellen, stark zu sein, zu funktionieren, für alle da zu sein. Nur einen vergisst du dabei, dich selbst. In dieser Folge geht es darum, dich selbst wieder an die erste Stelle zu setzen – ohne schlechtes Gewissen.
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00:00:00: Hallo, ich bin Sabine Thalmeyer und ich helfe Menschen dabei ein Zufriedenes selbstbestimmtes entspanntes und vor allem einem möglichst angstfreies Leben zu führen.
00:00:14: Wie du Herausforderungen meisterst dich Ängsten stellst und Chancen erkennst statt verpenst erfährst du im Herzkörper Seele Podcast viel Spaß!
00:00:31: Bist du dir manchmal unsicher, ob das was du füllst oder tust eigentlich richtig ist?
00:00:38: Gibt es Situationen in deinem Leben in denen du spürst dass du dich anpasst nur damit es für andere angenehm bleibt.
00:00:48: Kennst du diese Momente in denen Du eigentlich nein sagen möchtest aber trotzdem ja sagst?
00:00:55: und wenn du dann endlich einmal das aussprichst was du wirklich willst Dann fühlst du dich richtig mies und schlecht Schuldig, fast so als würdest du jemanden nicht gerecht werden.
00:01:09: Ja dann hast Du wahrscheinlich früh gelernt dich selbst zu verlassen um für andere da sein zu können und genau darüber sprechen wir heute in dieser Folge.
00:01:22: Ich freue mich wenn Du weiter dran bleibst.
00:01:28: Vielleicht bist Du darin perfekt geworden zunächst erst einmal an die anderen zu denken bevor Du an Dich selbst denkst.
00:01:37: deine Bedürfnisse hinten anzustellen, stark zu sein.
00:01:43: Zu funktionieren für alle da zu sein – für die ganze Familie in der Arbeit wo auch immer und gerecht zu sein zu allen ohne dich manchmal selbst mit einzuschließen.
00:02:00: Man könnte sagen Alle kriegen einen große Stück von deiner Torte Und am Schluss bleiben noch ein paar mickrige Krümel am Teller für dich übrig.
00:02:15: Und genau das hat große Folgen!
00:02:21: Witzigerweise oder interessanterweise fühlt sich das aber ganz normal an, sich immer anzupassen und viele Menschen merken das gar nicht mehr wie oft sie sich selbst verlassen und nur das Umfeld im Fokus haben.
00:02:42: Sie haben höchstwahrscheinlich ziemlich früh gelernt Zum Beispiel bloß keinen Stress zu machen, es allen recht zu machen stark zu sein sich zusammenzureißen Bescheiden zu sein und ja nicht so viel zu brauchen für sich selbst Nicht anzuecken Bloß nicht auffallen Und Sich Für Andere Zu Verschenken und So weiter und sofort.
00:03:15: Und Irgendwann wird daraus ein Automatismus.
00:03:19: Du spürst zwar etwas in dir, da ist so eine kleine Regung.
00:03:26: Aber du handelst ganz anders vollkommen klar!
00:03:31: Du fühlst eigentlich, hm, möchte ich das nicht so wirklich?
00:03:37: Und sagst trotzdem kein Problem krieg' ich hin.
00:03:43: Das Thema dabei ist Wenn Fühlen und Handeln dauerhaft nicht übereinstimmen Dann verlierst du den Kontakt zu dir selbst und damit auch den Halt in dir selbst.
00:03:58: Und irgendwann bist du dann nur noch im Außen beschäftigt, was brauchen die anderen?
00:04:06: Wie geht es dem Anderen?
00:04:08: Was erwarten die anderen jetzt von mir?
00:04:13: Aber du bist kaum noch bei dir!
00:04:15: Die Fragen sind nämlich für dich...was brauche ich
00:04:18: eigentlich?!
00:04:20: Was möchte ich
00:04:21: jetzt?...
00:04:23: Und was kann ich tun, damit es mir jetzt gerade besser geht?
00:04:29: Erst kürzlich habe ich mit einer Frau gesprochen.
00:04:31: Sie ist sozial sehr engagiert eine wunderbare Frau keine Frage und sie hat mir gesagt dass sich nur dann wirklich wohl fühlt in ihrer Haut wenn sie andere unterstützen kann und ihnen helfen kann.
00:04:48: sonst würde sie sich vollkommen überflüssig nutzlos und sinnlos fühlen.
00:04:56: Das ist schon ganz schön hart, findest du nicht?
00:05:01: Ja wie kommt es denn dazu warum sich so ein Nein sagen zum Beispiel falsch anfühlt?
00:05:10: Der schwierige ist eben dass ich dir selbst versorge am Anfang nicht gut anfühle.
00:05:17: Nicht weil sie falsch ist sondern weil sie ungewohnt ist!
00:05:23: Du bist vielleicht so sehr daran gewöhnt dich anzupassen das sich plötzlich irgendwelche Grenzen zu setzen, erst mal komplett falsch anfühlt.
00:05:35: Fast trotzig!
00:05:38: Fast egoistisch.
00:05:40: und vor allem du hältst es kaum aus wenn dein Gegenüber enttäuscht ist Wenn er wegen dir die Miene verzieht oder sich noch schlimmer von dir abwendet.
00:05:53: Oh Gott da wird's der aber dann ganz anders.
00:05:57: Denn plötzlich musst Du es fühlen Da isst jemand unzufrieden mit Dir Da hat sich jemand distanziert zu dir, da respektiert jemand deine Grenze überhaupt nicht.
00:06:15: Und genau da kommen diese Zweifel und viele geraten wieder in das alte Fahrwasser zurück.
00:06:23: Anpassen Nachgeben Und der Satz Ja war ja nicht so gemeint ist schon gut mach ich schon kein Thema!
00:06:37: Schon hast du dich wieder selbst verlassen.
00:06:44: Die Herausforderung ist nicht nur, nein zu sagen sondern die eigentliche Herausforderung besteht darin eben bei dir zu bleiben deine Haltung zu bewahren Sicherheit ganz fest in dir zu spüren und mentale Stabilität obwohl sich jemand anderes dadurch unwohl fühlt Obwohl jemand anders darauf mit Unmut reagiert, obwohl du einen entsetzten Blick erntest.
00:07:22: Da spricht man dann von emotionaler Reife und das ist manchmal sauschwer.
00:07:30: Aber mal ehrlich!
00:07:33: Du bist nicht verantwortlich dafür dass immer alle zufrieden sind.
00:07:38: Wo steht das geschrieben?
00:07:41: Mit anderen Worten musst du nicht für die Zufriedenheit der anderen sorgen oder gerade stehen oder permanent deinen Teil dazugeben.
00:07:55: Du kannst es natürlich, aber du musst es nicht und hier darfst du dich für sich selbst Verantwortung übernehmen und dich an erster Stelle setzen.
00:08:10: Und Selbstversorge ist nicht egoistisch und sie bedeutet nicht mir doch piep egal wie es anderen geht sondern es ist viel mehr.
00:08:22: ich bin auch mit dabei.
00:08:24: Ich nehme mir auch ein Stück des Kuchens.
00:08:27: Mir steht auch ein Stück des Kuchen zu, um bei dem Beispiel von oben zu bleiben und ich vergesse mich dabei nicht mehr selbst und gebe mich mit ein paar Kochenkrümel zufrieden.
00:08:43: Das ist Selbstversorgung!
00:08:45: Und das ist nicht egoistisch... ...ich denke nicht.
00:08:51: Was kann dir denn jetzt nun helfen?
00:08:54: Wenn du merkst, dass du innerlich völlig durch den Wind bist dann brauchst du zuerst wieder Erdung und Halt.
00:09:02: Einen festen Halt hin zur Stabilität und Inneren Sicherheit etwas das dich zurückbringt zu dir fragt dich was tut mir eigentlich gut?
00:09:18: Wie nehme ich meinen Körper wahr besonders wenn ich dann in so einem Gefühl bin dass ich mich nicht gutfülle.
00:09:28: Und was nehme ich in meinem Körper wahr, wenn ich da so über mich hinweggehe?
00:09:37: Bin ich etwa dauerhaft angespannt und muss erst mal auf Distanz zur Menschen oder zu Situationen gehen um mich wieder entspannen zu können?
00:09:49: Bin Ich zufrieden oder unzufrieden mit meinem Leben oder Mitteilen von meinem Leben?
00:09:58: Und manchmal beginnen die wichtigsten Schritte ganz klein!
00:10:02: Es sind oft nicht die großen Entscheidungen.
00:10:06: Es kann einfach eine schöne warme Tasse Kaffee am Morgen sein, die du ganz in Ruhe für dich genießt.
00:10:17: Eine warme Dusche oder momentan vielleicht eher eine kühle Dusche weil es so warm ist draußen.
00:10:24: Gutes Essen Ruhe Ein kleiner Spaziergang und bestimmt auch könnte ein innerlicher Stopp oder ein innerliches Stoppschild für Bedenkzeit wäre nicht schlecht, wenn du das einbaust in deine Gedanken.
00:10:42: Zum Beispiel dass du sagst jemand möchte etwas von dir und du sagest da muss ich jetzt erstmal drüber nachdenken ob ich das so machen möchte.
00:10:54: Ich überleg's mir.
00:10:55: können wir da morgen nochmal darüber reden?
00:10:58: Oder vielleicht heute Nachmittag?
00:11:02: Bewegung natürlich ehrliche Gespräche Und Menschen bei denen du dich wohl und sicher fühlst, mit denen kannst du dich austauschen.
00:11:12: Und vielleicht auch über solche Themen sprechen.
00:11:18: Und statt Konfliktvermeidung... ...und mit der eigenen Meinung hinter dem Berg zu halten einfach mal ganz ruhig zu sagen, höh okay das sehe ich aber anders!
00:11:35: Und vor allem sprich über deine Gefühle.
00:11:38: sag Wenn dir etwas weh tut, also wenn jemand etwas zu dir sagt was wehtut.
00:11:45: Oder wenn du etwas lieblos findest oder wenn die etwas zu viel ist und so weiter.
00:11:54: Denn nichts zu fühlen ist oft nur ein Schutz davor zu viel fühlen zu müssen.
00:12:02: Vielleicht darfst du dir heute eine Frage stellen Lebe ich wirklich so wie es sich für mich richtig anfühlt?
00:12:11: Also du kannst das ja auf Bereiche runterdividieren.
00:12:17: Also zum Beispiel in der Arbeit oder In deiner Partnerschaft Oder lebe ich so, dass andere sich mit mir wohlfühlen?
00:12:28: also Ich schaue immer hier das alles harmonie ist damit sich die anderen Mit mir wohl fühlen.
00:12:35: Denn echte freiheit beginnt dort wo du aufhörst dich selbst zu verlassen nur für den Anderen und trotzdem Liebevoll und dabei bestimmt bleibst zu anderen vor allem zu dir selbst.
00:12:51: Authentisch, echt wahrhaftig und gleichzeitig respektvoll.
00:13:01: Wenn du dich in dieser Folge wiedererkennst dann ist das kein Zeichen von Schwäche.
00:13:06: Das möchte ich gleich mal ganz deutlich sagen.
00:13:09: Sondern dann hast du deinem Leben zu deinem Schutz für andere schon sehr viel getan Unvermutlich auch bewegt.
00:13:18: Sei stolz darauf, ich gratuliere dir.
00:13:22: Da hast du sowas wie einen Freischein!
00:13:27: Doch jetzt steht in diesem Freisstein auch dein Name drauf.
00:13:35: Es zeigt, wie lange du dabei warst für andere da zu sein.
00:13:39: Was du auch weiterhin natürlich tun darfst keine Frage Aber viel zu oft hast du dich selbst nicht mitgenommen und das solltest Du ändern.
00:13:48: ab sofort nimmst du Dich mit Denn genau das kannst Du verändern, Schritt für Schritt.
00:13:55: Und zwar nicht durch Härte sondern dadurch indem du dich wie einen Freund an die Hand nimmst und dir dessen bewusst wirst.
00:14:03: Indem du lernst Dich selbst ernst zu nehmen Dich wichtig zu nehmen Deine Gefühle wahrzunehmen Grenzen zu setzen Und Dir heute den Halt zu geben Den du früher vielleicht oder ziemlich wahrscheinlich in manchen Situationen eben nicht hattest oder dich tatsächlich mit diesen Brotkrumen zufrieden geben musstest.
00:14:31: Brauchst du nicht mehr?
00:14:35: Wenn dich diese Folge bewegt hat, dann schau unbedingt in die Shownotes!
00:14:39: Dort findest Du Möglichkeiten wie wir gemeinsam daran arbeiten können dass Du wieder mehr bei Dir ankommst.
00:14:46: und wenn Du merkst ich funktioniere nur noch aber ich spüre mich selbst kaum noch dann schreib mir schnell eine E-Mail oder vereinbare ein Gespräch mit mir über meinen Terminkalender, oder telefonisch.
00:14:59: Da musst du nämlich nicht alleine durch!
00:15:02: Und wenn dir die Folge gefallen hat freue ich mich natürlich, wenn du dem Podcast abonnierst und die Folge mit Menschen teilst, die genau dadurch müssen, durch diese Angst andere zu enttäuschen und dabei fühlen und spüren dass sie sich selbst dabei verlieren könnten.
00:15:22: Du weißt jetzt, das Gegenteil ist der Fall.
00:15:24: Also hilf mir dabei und teile diesen Podcast dass es Menschen besser geht die sich gerne für andere aufopfern.
00:15:43: Tschüss!
00:15:53: Deine Sabine.
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